systemische Aufstellungen
Die Aufstellungsarbeit, die aus der systemischen Therapie entstanden ist, bietet faszinierende Möglichkeiten, sich Themen zu nähern, die bisher im Verborgenen geblieben sind.
Bekannt geworden durch sogenannte "Familienaufstellungen", in denen die Situation der Herkunftsfamilie zu einem beliebigen Zeitpunkt aufgestellt wird, entwickelte sich im Laufe der Zeit durch die Nutzung der Menschen, die an einer Aufstellung teilnehmen, eine interessante Methode, sich Themen zu nähern, die sich bisher im Leben noch nicht lösen ließen.
Folgende Themen können beispielsweise mit Hilfe einer Aufstellung tiefer und komlexer verstanden werden:
Rund um die Arbeit:
Beziehungen zu Vorgesetzten
Beziehungen zum Team
wiederkehrende Muster im Arbeitskontext
Mobbingerfahrungen
ausbeuterische Arbeitsverhältnisse
das perfekte Arbeitsverhältnis
zwischenmenschliche Themen:
Liebesbeziehungen
Freundschaften
Familienkonstellationen
Kindheitserlebnisse
Wiederkehrende Konflikte
Lebensthemen:
Krankheit
unerklärliche Gefühle
Beziehung zum eigenen Körper
Ich biete in Hannover auch feste Aufstellungsgruppen für sechs Personen an. Die Treffen finden ein mal im Monat statt.
Die Sitzungen dauern drei Stunden und finden abends unter der Woche statt.
In einer Sitzung kann jeweils ein Teilnehmer / eine Teilnehmerin zu einem Thema eine Aufstellung machen.
Der Ablauf sieht so aus:
Als erstes wird es jeweils eine Runde geben, in der alle Anwesenden erzählen, wie es ihnen gerade geht, welche Themen gerade aktuell sind.
Dann kommt der oder diejenige, die ihr Thema einbringt, neben mich und wir erörtern etwa eine halbe Stunde, was das Thema ist und wohin die Aufstellung im besten Falle führen soll.
Die daran anschließende Aufstellung dauert zwischen einer und zwei Stunden.
Diejenige, die das Thema einbringt, sucht sich aus den Anwesenden Stellvertreter aus, die ihr Problem / ihr Anliegen / ihre Familie (...) repräsentieren.
Die Stellvertreter gehen in die Rollen und berichten aus den Rollen heraus ihr Empfinden.
So lassen sich verborgene Gefühle und Geschehnisse erkennen und im besten Falle auflösen.
Im Anschluss ist noch einen halbe Stunde Zeit, in der die Anwesenden ihre Eindrücke schildern können.
Da die Aufstellungsarbeit sehr tief gehen kann, ist es mir wichtig, sie in einem festen Rahmen anzubieten, deshalb habe ich mich entschieden, eine Gruppe mit festen Teilnehmerinnen und -teilnehmern zu gründen.
In der ersten Sitzung wird etwas mehr Zeit eingeplant, damit die Gruppe sich kennenlernen kann.
Nach den ersten beiden Sitzungen kann die Gruppe verlassen werden, danach wird die Zusage verbindlich für alle acht Sitzungen.
Die Teilnahme an den Sitzungen kostet 60 Euro, unabhängig davon, ob das eigene Thema bearbeitet wird oder nicht. Erfahrungsgemäß lernen wir bei allen Sitzungen etwas für uns dazu.
Bei Interesse schreiben Sie mir gerne über das Kontaktformular oder rufen Sie mich direkt an:
0176 / 43 68 60 97